Suche
  • Ines

Storytelling – wie Du spannende Texte erzeugst

Einfache Tricks, die deine Texte verbessern


(Hinweis: Dieser Text ist für die bessere Lesbarkeit in der weiblichen Form geschrieben)


Texte zu verfassen ist zugegebenermaßen nicht ganz leicht. Schließlich ist nicht jeder von uns eine Werbetexterin oder begnadete Schriftstellerin. Wobei – eine kleine Schriftstellerin steckt doch in jeder von uns. Haben wir nicht bereits einige Aufsätze in unserer Schulzeit verfasst? Womöglich sogar eine gute Note dafür eingeheimst?


Okay, manche der Erzählungen aus dieser Zeit wären nicht unbedingt für die Öffentlichkeit bestimmt gewesen. Zumindest bei mir nicht :)


Aber was ist, wenn du vor der Aufgabe stehst, einen Text für die Öffentlichkeit zu verfassen? Sei es für einen Blog, fürs Storytelling auf sozialen Kanälen oder du musst eine Rede schreiben? Egal um welches Thema es sich nun handelt: Frau will es ja richtig machen!


Einfach drauf los schreiben und gut ist? Wenn das so einfach wäre! Schließlich haben wir im deutschen Alphabet 30 Buchstaben zur Verfügung, die wir sinnvoll aneinanderreihen sollten. Das ist schon eine große Kunst.


Mit den nachfolgenden Tricks erkläre ich dir, worauf du beim Storytelling bzw. Verfassen von spannenden Texten achten solltest.





Tipp 1:


Bevor Du loslegst, gilt es die Erzählform auszuwählen.

Erzählst du aus der Vergangenheit? Oder lieber doch in der Gegenwart? Welche Zeit du wählst, ist eher Geschmacksache und kommt auf die Art der Story an. Bevorzugt wählen die meisten Autorinnen die Vergangenheit. Bei Werbetexten macht eher die Gegenwart Sinn.


Wählst du die Ich-Form oder bist du lieber die Erzählerin, die mit ihren Gedanken ihre Hauptfiguren und somit auch die Lesenden manipulieren kann.


Beides hat seine Vorteile: Mit der Ich-Form werden deine Texte sofort persönlich, denn du sprichst die Leserin direkt an. Als Erzählerin kannst du gegebenenfalls mehr Spannung aufbauen.



Tipp 2:

Eine gute Vorbereitung ist alles. Auch beim Schreiben.

Hast du deine Story schon im Kopf und musst sie eigentlich nur noch spannend rüber bringen? Perfekt! Dann gilt es die Erzählweise, die Abfolge der Szenen und einen spannenden Schreibstil zu entwickeln.


Schwieriger wird es, wenn du ein Thema vorgegeben bekommst und hierzu erst recherchieren musst. Hast du deine Recherche beisammen, gilt es herauszufinden, wo die Priorität liegt und wie du diese Priorität spannend herüber bringst.


Für beides gilt Gleiches: Menschen sind fürchterlich neugierig und sie wollen unterhalten werden.


  1. Überlege genau, wann du mit deiner Story beginnst. Bei manchen Storys ist es besonders interessant, beim Ende anzufangen

  2. Welches ist die spannendste Szene in deiner Geschichte und wie kannst du die Leserin schon in den ersten Zeilen neugierig machen

  3. Führe dir während des Schreibens immer vor Augen: Die Konsumentin deines Textes muss auf das Ende der Geschichte neugierig gemacht werden und dein Ziel ist der Schluss: die Auflösung einer einzigen Spannung

Ein wunderbares Beispiel hierfür ist der erste Satz aus Franz Kafkas Werk "Die Verwandlung". Der erste Satz in diesem Buch lautet:


"Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt."

Wer will da nicht weiterlesen?


Dieser Satz aus lediglich 20 Wörtern, macht neugierig und wirft Fragen auf: Wer ist dieser Samsa? Hat er nur einen schlechten Traum? Ist das Realität? Was ist das für ein Ungeziefer?


Perfekt für einen guten Start einer spannenden Story.


Tipp 3:


Wie man spannend und lebendig schreibt.

So schwierig ist es gar nicht spannend zu schreiben. Deine Texte kannst Du mit Lebendigkeit füllen, indem du sie dir bildlich vorstellst. Male Dir in Gedanken deinen Text. Wie sieht der Himmel aus? Er ist nicht nur blau. Er ist blau wie das glitzernde Meer in der Sonne. Oder grau wie eine Katze bei Nacht. Einfach Beispiele, die du mit deiner Kreativität besser hinbekommen solltest.


  1. Benütze nicht immer die gleichen Adjektive und Verben

  2. Baue Vergleiche mit ein, damit die Leserin sich alles genau vorstellen kann

  3. Benutze kurze Sätze für gefährliche Szenen

  4. und lange Sätze für den Spannungsaufbau

  5. Verwende auch wörtliche Rede

  6. Male dir gedanklich ein Bild zu deinem Text


Tipp 4:


Genitiv, Dativ und die Rechtschreibung.

Zu guter Letzt das Thema Rechtschreibung. Gerade im Internet ist der Fehlerteufel ordentlich zu Gange. Hast du dir alle Mühe mit deiner Geschichte gemacht, sie ist fertig, superspannend und wirklich gut, solltest du auch darauf achten, dass diese möglichst fehlerfrei ist.

Mehrmaliges Korrekturlesen schadet nicht. Hilfreich ist es, die Online-Duden-Rechtschreibhilfe in Anspruch zu nehmen. Hier wird dir sogar bei der Interpunktion geholfen.



Ich hoffe, dir hat mein Beitrag gefallen und dein nächster Text wird phänomenal!

16 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen